3D-Diät

Der Mode­schöp­fer Karl Lager­feld soll mit der 3D-Diät in 13 Mona­ten 42 Kilo abge­nom­men haben. Trotz­dem raten Exper­ten davon ab.

Karl Lagerfeld hat mit der 3-D-Diät 42 Kilo abgenommen
Karl Lager­feld

Die 3D-Diät wurde von dem Arzt Jean-Claude Houdret ent­wi­ckelt. Das bis­wei­len auch als Lagerfeld-Diät bezeich­nete Pro­gramm ist in drei Stu­fen untergliedert:

  • Stufe 1: Maxi­mal 800 bis 900 Kalo­rien pro Tag; aus­schließ­lich Eiweiß­pul­ver und bestimmte Gemü­se­sor­ten kom­men auf den Tisch. Dazu kommt täg­lich min­des­tens ein Liter Was­ser. Es wird emp­foh­len, sich auf die­ser Stufe der 3D-Diät von einem Arzt beglei­ten zu las­sen und regel­mä­ßige Blut­tests zu machen.
  • Stufe 2: Frühs­tuck und Abend­es­sen in Form von Eiweiß­pul­ver; für die rest­li­chen Mahl­zei­ten gibt es zahl­rei­che Vor­schrif­ten. Pro Tag sind 1000 bis 1200 Kalo­rien vor­ge­se­hen. Diese Stufe kann — je nach Ziel­set­zung — auf meh­rere Monate aus­ge­dehnt werden.
  • Stufe 3: 1200 bis 1600 Kalo­rien täg­lich; diese Phase kann je nach Bedarf auf meh­rere Monate aus­ge­dehnt werden.

Pro

Die Rezepte der 3D-Diät erin­nern an das Menü eines erst­klas­si­gen Hau­ben­re­stau­rants. Das Essen schmeckt. Diese Diät ist defi­ni­tiv auch für Gour­mets geeignet.

Con­tra

Die Zuta­ten der in der 3D-Diät vor­ge­schla­ge­nen Rezepte sind exklu­siv und teuer. Es gibt lei­der keine Anlei­tung zu einer lang­fris­ti­gen Ernäh­rungs­um­stel­lung. Die Zusam­men­stel­lung der Nah­rungs­mit­tel ist extrem unaus­ge­wo­gen, was gege­be­nen­falls den Ein­satz von spe­zi­el­len Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln erfor­der­lich machen kann. Dies sollte nur nach Abspra­che mit einem Arzt erfol­gen. Die nied­rige Ener­gie­zu­fuhr in den ers­ten bei­den Stu­fen för­dert den Jojo-Effekt. Das viele Eiweiß belas­tet die Nieren.

Bewer­tung der 3D-Diät

Die Stif­tung Waren­test urteilt mit „Unge­eig­net“. Die Lagerfeld-Diät kos­tet viel Geld und even­tu­ell Ihre Gesund­heit. Gesund abneh­men kann man damit nicht. Ein­zelne Rezepte kön­nen aber für Fein­schme­cker durch­aus ihren Reiz haben — solange sie nicht als Basis für einen lang­fris­ti­gen Ernäh­rungs­plan her­an­ge­zo­gen werden.

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