Atkins-Diät

Die Atkins-Diät ist nach ihrem Erfin­der, dem US-amerikanischen Ernäh­rungs­wis­sen­schaft­ler Robert Atkins benannt. Sie folgt dem Low-Carb-Prinzip. Das heißt, die Auf­nahme von Koh­len­hy­dra­ten wird zu Guns­ten von Fet­ten und Pro­te­inen redu­ziert. Nach Ansicht der Befür­wor­ter von Atkins’ Diät­plan wird der Kör­per dadurch gezwun­gen, Fett zur Gewin­nung von Ener­gie in soge­nannte Keton-Körper umzu­wan­deln. Lebens­mit­tel wie Kar­tof­feln, Brot und Nudeln sind reich an Koh­len­hy­dra­ten und soll­ten vom Spei­se­plan ver­schwin­den. Dage­gen sind Wurst, Speck, Eier, Käse oder ein saf­ti­ges Steak erwünscht und und in unbe­grenz­ten Men­gen erlaubt. Die­ser Ansatz ist aus fach­li­cher Sicht umstrit­ten. Trotz­dem gibt es viele, auch pro­mi­nente Per­so­nen, die Atkins’ Diät­plan ver­trauen.

Robert Atkins - Begründer der Atkins-Diät
Dr. Robert Atkins (†2003)

 

Die Atkins-Diät besteht aus vier Pha­sen, die sich hin­sicht­lich der Koh­len­hy­drat­zu­fuhr unterscheiden:

  • Ein­stiegs­phase: diese dau­ert 14 Tage. Wäh­rend die­ser Zeit sol­len maxi­mal 20 Gramm Koh­len­hy­drate pro Tag geges­sen werden.
  • Grund­le­gende Reduk­ti­ons­diät: Bestimmte Koh­len­hy­drate — wie zum Bei­spiel aus Nüs­sen, Gemüse, Bee­ren oder Boh­nen — kön­nen wie­der in die Ernäh­rung ein­ge­baut werden.
  • Vor-Erhaltungsdiät: Die Gewichts­ab­nahme sta­gniert nun; die Koh­len­hy­drat­menge kann pro Woche um 10 Gramm erhöht werden.
  • Lebens­lange Ent­hal­tungs­diät: Die Aus­wahl an Nah­rungs­mit­teln wird nun dras­tisch erwei­tert; Koh­len­hy­drate soll­ten jedoch in Atkins’ Diät­plan lebens­lang die Aus­nahme bleiben.

Pro

Bei der Atkins-Diät darf man grund­sätz­lich essen, so viel man will, wenn man dabei weit­ge­hend auf Koh­len­hy­drate ver­zich­tet. Auch fette Lebens­mit­tel sind erlaubt. Stark über­ge­wich­tige neh­men mit Atkins schnel­ler ab als mit vie­len ande­ren Diä­ten. And­res, also von Ernäh­rungs­wis­sen­schaft­lern ange­nom­men, haben sich in Stu­dien die Cho­le­ste­rin­werte der Teil­neh­mer durch die Diät nicht ver­schlech­tert, son­dern teil­weise sogar verbessert.

Con­tra

Fett­rei­che Lebens­mit­tel ent­hal­ten viele schäd­li­che Inhalts­stoffe. Dies kann zu gesund­heit­li­chen Pro­ble­men füh­ren. Es gibt bis­her keine Lang­zeit­stu­dien über die lang­fris­ti­gen Aus­wir­kun­gen von Atkins’ Diätplan.

Bewer­tung der Atkins-Diät

Die meis­ten Ernäh­rungs­wis­sen­schaft­ler raten auf­grund der unab­seh­ba­ren medi­zi­ni­schen Risi­ken von der Atkins-Diät ab.

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