Low Carb

„Low Carb“ ist ein Über­be­griff für meh­rere Diät­an­sätze, bei denen der Koh­le­nyhdrat­an­teil der täg­li­chen Nah­rung redu­ziert wird. Die bekann­teste davon ist der Ernäh­rungs­plan von Atkins, aber auch viele andere Ernäh­rungs­pläne grei­fen auf die­sen Ansatz zurück.

Die Mahl­zei­ten beinhal­ten bei Low Carb viel Fisch, Gemüse, Milch­pro­dukte, Fleisch, Fett und Pro­te­ine. Gemein­sam ist allen, das man dabei den Anteil der Koh­len­hy­drate redu­zie­ren will. Durch die Viel­falt an Diä­ten, die den Ansatz von „Low Carb“ ganz oder teil­weise fol­gen, ist es unmög­lich, an die­ser Stelle eine seriöse Gesamt­be­wer­tung abzu­ge­ben. Fol­gen Sie statt­des­sen den Links zu den bekann­tes­ten die­ser Methoden:

Die mensch­li­chen Kör­per­zel­len wer­den über Zucker­ar­ten wie Fruc­tose und Glu­cose mit Ener­gie ver­sorgt. Die Stoffe wer­den über den Blut­kreis­lauf dort­hin trans­por­tiert, wo sie benö­tigt werden.

Die Koh­len­hy­drate aus Getreide oder Kar­tof­feln kön­nen vom Ver­dau­ungs­sys­tem schnell und ein­fach in die von den Zel­len benö­tig­ten Zucker­sor­ten umge­wan­delt wer­den. Koh­len­was­ser­stoffe aus Fett ent­hal­ten zwar viel mehr Ener­gie, aller­dings ist für den Kör­per der Pro­zess der Auf­spal­tung ungleich schwie­ri­ger als bei den oben genann­ten Koh­len­hy­dra­ten. Der Kör­per wan­delt daher nur dann bevor­zugt Fette um, wenn ihm nicht genü­gend ein­fa­che Koh­len­hy­drate zur Ver­fü­gung ste­hen. Wenn also über einen län­ge­ren Zeit­raum nur wenige Koh­len­hy­drate geges­sen wer­den, wird der Kör­per gezwun­gen, seine Fett­vor­räte zu verbrennen.

Geschichte und Vor­läu­fer von Low Carb

Wil­helm Ban­ting gilt als „Vater“ der Low-Carb-Diät

Als Erfin­der der koh­len­hy­drat­ar­men Diät gilt der Eng­län­der Wil­liam Ban­ting (1797−1978) mit sei­nem Buch Let­ter on Cor­pu­lence, das in zahl­rei­che Spra­chen über­setzt wurde. Ende des 19. Jahr­hun­derts war seine Diät daher in Deutsch­land als Banting-Diät bekannt. Wei­tere Vor­rei­ter auf die­sem Gebiet waren der Göt­tin­ger Arzt Wil­helm Ebstein, der Fran­zose Jean Anthelme Brillat-Savarin und der öster­rei­chi­sche Arzt Wolf­gang Lutz.

Wei­tere bekannte Low-Carb-Diäten sind:

  • die Keto­gene Diät: ein medi­zi­ni­sches The­ra­pie­ver­fah­ren für Men­schen, vor allem Kin­der, mit Epi­lep­sie, Glu­ko­se­trans­port­stö­rung und Pyruvatdehydrogenasemangel.
  • Bei der New-York-Diät ori­en­tiert sich der Ernäh­rungs­plan am stres­si­gen Leben eines Groß­stadt­men­schen. Sie besteht aus ins­ge­samt drei Pha­sen, wobei in der ers­ten auf Koh­len­hy­drate ganz ver­zich­tet wer­den sollte.

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