Motivation zum Abnehmen

MotivationAbneh­men ist nicht ein­fach. Gutes Essen ist ein Teil der Lebens­qua­li­tät, und wer Ver­zicht üben muss, kann sich schnell in die­sem Teil sei­ner per­sön­li­chen Frei­heit ein­ge­schränkt füh­len. Wenn die Lebens­qua­li­tät zu weit sinkt, macht sich Unzu­frie­den­heit breit — und mit der anfäng­li­chen Begeis­te­rung ist es dann schnell wie­der vor­bei. Daher kommt es neben der rich­ti­gen Methode zum Abneh­men auch auf die rich­tige Moti­va­tion an.

Für den Fall, dass Ihre Moti­va­tion zum Abneh­men im Laufe der Zeit abge­nom­men hat haben wir für Sie ein paar erprobte Stra­te­gien zurecht­ge­legt, die Ihnen auch dann hel­fen kön­nen, wenn Sie in Ihren Bemü­hun­gen einen Rück­schlag erlebt haben. Wenn Sie einen Durch­hän­ger haben, den­ken Sie daran, dass es fast allen so geht. Dann gilt es, sich wie­der auf­zu­rap­pen und aus Feh­lern zu lernen.

Die innere Moti­va­tion wecken

Men­schen kön­nen bera­ten wer­den und sich inspi­rie­ren las­sen — die eigent­li­che Moti­va­tion, etwas an sei­nem Ver­hal­ten zu ändern, kommt aber von innen. Des­halb soll­ten Sie sich die fol­gen­den Fra­gen stel­len: „Was will ich?“ und „Was sind meine Bedürf­nisse und Wünsche?“

Man liebt das, wofür man sich müht,
und man müht sich für das, was man liebt.
(Erich Fromm)

Wer bei­spiels­weise das Haupt­au­gen­merk auf den Beruf rich­tet, wird Schwie­rig­kei­ten haben, neben­bei noch die Moti­va­tion für ein stram­mes Fit­ness– und Abnehm­pro­gramm zu fin­den. Es fehlt dann in vie­len Fäl­len ganz ein­fach an der nöti­gen Ener­gie. Hier kann es hel­fen, den Kar­rie­re­ge­dan­ken lang­fris­tig wei­ter­zu­füh­ren: Nur ein gesun­der Kör­per und ein gesun­der Geist wird auf lange Sicht in der Lage sein, den Anfor­de­run­gen eines anstren­gen­den Berufs gerecht zu wer­den. Ein gesun­der Kör­per ist das Fun­da­ment des Erfolgs.

Falls Ihr Fokus auf der Fami­lie liegt, dann möch­ten Sie doch bestimmt so lange wie mög­lich für Ihre Lie­ben da sein und nicht etwa durch gewichts­be­dingte Erkran­kun­gen der Fami­lie zur Last fallen.

Machen sie sich also klar, warum Sie abneh­men möch­ten. Schlank sein möchte fast jeder — wenn die­ser Wunsch aller­dings nur Selbst­zweck ist, klappt es in den sel­tens­ten Fällen.

Das eigene Wer­te­sys­tem analysieren

Für einen lang­fris­ti­gen Erfolg soll­ten Sie Ihr per­sön­li­ches Wer­te­sys­tem hin­ter­leuch­ten. Fra­gen Sie sich auch: „Was will ich auf gar kei­nen Fall?“

Kein Wille: keine Vor­stel­lung, keine Welt.
(Arthur Scho­pen­hauer)

Neh­men Sie sich die Zeit, und schrei­ben Sie Ihre wich­tigs­ten Wün­sche, Ziele und Zukunfts­vor­stel­lun­gen so aus­führ­lich wie mög­lich auf. Diese Methode funk­tio­niert tat­säch­lich nur, wenn Sie alles schrift­lich fest­hal­ten. Nur dar­über nach­zu­den­ken wird Sie in Ihrer Moti­va­tion nicht weiterbringen.

Über­le­gen Sie zuerst, wo Sie in fünf Jah­ren ste­hen wol­len und was Sie bis dahin alles erreicht haben möch­ten. Als zwei­ten Schritt stel­len Sie sich vor, was pas­siert, wenn Sie genau so wei­ter­le­ben wie bis­her — wer­den Sie viel­leicht krank sein? Wer­den Arbeits­kol­le­gen oder Freunde schlecht über Sie reden? Wer­den sich viel­leicht Ihre Kin­der für Sie schämen?

All das möch­ten Sie mit Sicher­heit auf gar kei­nen Fall. Wenn Sie also in Zukunft wie­der ein­mal einen Durch­hän­ger haben, schauen Sie in Ihre schrift­li­chen Auf­zeich­nun­gen. Oft hilft das schon, die Dinge wie­der in der rich­ti­gen Rela­tion zu sehen.

Kon­krete Ziele ausformulieren

Es ist also Ihr Wunsch, abzu­neh­men. Dies ist Ihr Ziel. Sie wer­den einen eiser­nen Wil­len brau­chen und viel Durch­hal­te­ver­mö­gen. Ihr Ziel erfor­dert also harte Arbeit an sich selbst. Um das Durch­hal­ten zu erleich­tern, ist es hilf­reich, kon­krete Ziele zur Hand zu haben, wenn Sie sich irgend­wann die Frage stel­len: „Warum mache ich das alles überhaupt?“

Nur wer das Ziel kennt, kann tref­fen.
(Grie­chi­sches Sprichwort)

Pla­nen Sie dabei nicht in die fernste Zukunft — eine Wunsch­vor­stel­lung, die frü­hes­tens im Ren­ten­al­ter rea­lis­tisch ist, hat zum Bei­spiel für einen 30-jährigen keine aus­rei­chende Dring­lich­keit, sofort das Ver­hal­ten zu ändern. Statt­des­sen fan­gen Sie am bes­ten mit kon­kre­ten Zie­len für die nächs­ten Tage an: Las­sen Sie sich zum Bei­spiel einen Ter­min für ein Pro­be­trai­ning geben, falls Sie mit einer neuen Sport­art anfan­gen möch­ten. Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie vor­her einen Gesund­heits­check machen wol­len. Kau­fen Sie die pas­sende Aus­rüs­tung. Spre­chen Sie mit Men­schen, die even­tu­ell ähn­li­che Ziele haben wie Sie.

Wer­fen Sie den Bal­last der Ver­gan­gen­heit ab

Ein gro­ßer Teil unse­res Ver­hal­tens wird vom soge­nann­ten Unter­be­wusst­sein gesteu­ert — das heißt, dass vie­les, was wir mei­nen, bewusst zu tun, bereits längst vom Unter­be­wuss­ten ent­schie­den wurde. Der bewusste Ver­stand lie­fert oft nur die „logi­sche“ Begrün­dung nach. Die­ser Vor­gang ist für unse­ren Geist an sich nicht erkenn­bar — wir glau­ben tat­säch­lich, viel­fach bewusste Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, wo das in Wirk­lich­keit nicht zutrifft. Oft ist dies auch der Grund für das Schei­tern von hoch gesteck­ten Zielen.

Nichts ist gewon­nen, alles ist dahin,
Stehn wir am Ziel mit unzu­fried­nem Sinn.
Wil­liam Shakespeare

Zum Bei­spiel ist der wahre Grund für Über­ge­wicht oft unbe­wäl­tig­ter Frust, eine lang­wei­lige Arbeit oder ein unbe­frie­di­gen­des sozia­les Leben — der Kör­per frisst sich sozu­sa­gen eine Schutz­schicht an oder ver­sucht sich durch Nah­rung eine Kom­pen­sa­tion zu holen. Fin­den Sie her­aus, was Sie in Ihrem Leben unglück­li­che macht — und krat­zen Sie auch gerne ein wenig unter der Ober­flä­che — denn das erste, was der Ver­stand lie­fert, sind oft nur ober­fläch­li­che Schutzbehauptungen.

Las­sen Sie sich von Sport­lern motivieren

Über seine eige­nen Gren­zen hin­aus­ge­hen, seine Ziele mit Aus­dauer ver­fol­gen und sich nach Rück­schlä­gen wie­der auf­rich­ten: alle Spit­zen­sport­ler sind wahre Meis­ter in die­sen Disziplinen.

Die Berge, die es zu ver­set­zen gilt,
sind in unse­rem Bewusst­sein.

(Rein­hold Messner)

Als bekann­tes­ter und erfolg­reichs­ter Extrem-Bergsteiger unse­rer Zeit weiß auch Rein­hold Mess­ner — der als ers­ter Mensch alle vier­zehn Acht­tau­sen­der ohne Sau­er­stoff­fla­sche bezwun­gen hat — wovon er spricht, wenn es Moti­va­tion, Durch­hal­te­ver­mö­gen und den Umgang mit Rück­schlä­gen geht. Fast jedes Ziel kann erreicht wer­den, wenn man sich mit gan­zer Kraft und Lei­den­schaft dafür ein­setzt. Neh­men Sie sich daher für Ihr „Pro­jekt Abneh­men“ erfolg­rei­che Sport­ler zum Vor­bild und machen ein­fach wei­ter und immer wei­ter — dann führt auf lange Sicht kein Weg am Ziel vorbei.

Wie Sie mit Rück­schlä­gen fer­tig werden

Jeder hat in sei­nem Leben schon Rück­schläge erlit­ten. Es stellt sich dann jedes­mal die Frage: wie schaffe ich es, wie­der aus die­ser Situa­tion her­aus zu kom­men und zu mei­ner anfäng­li­chen Moti­va­tion zurück zu finden?

Was ges­tern war, ist ver­ges­sen.
Nächste Woche gewinne ich wie­der.

(Boris Becker)

Die innere Moti­va­tion ist bei jedem Men­schen ande­res. Fra­gen Sie sich daher, was Sie benö­ti­gen, um in Zukunft wei­tere Rück­schläge zu ver­mei­den. Was müsste even­tu­ell am all­täg­li­chen Leben geän­dert wer­den? Woran haben sie Spaß? Schon kleine Ver­än­de­run­gen kön­nen manch­mal den ent­schei­den­den Durch­bruch brin­gen. So kann zum Bei­spiel Sport mit guter Musik im Ohr viel mehr Spaß machen. Doch auch ein gewis­ser Druck von außen kann ein Antrieb sein. Wenn Sie vie­len Freun­den, Bekann­ten, Ver­wand­ten oder Arbeits­kol­le­gen von Ihren Zie­len erzäh­len, wird man sie hin und wie­der auch fra­gen, wie es denn mit Ihrem Vor­ha­ben läuft — und das kann eine zusätz­li­che Moti­va­tion sein.

Zurück zur Hauptseite von Abnehmen Tipps
Print Friendly