One-Day-Diät

Mit der One-Day-Diät hält man bloß einen Fast­tag pro Woche ein und soll damit etwa ein bis zwei Kilo abneh­men — das behaup­tet zumin­dest die Auto­rin die­ses Diät­rat­ge­bers, Jane Ken­nedy.

An sechs Tagen die Woche isst man bei der One-Day-Diät wie bis­her. An einem Tag aber ste­hen dann nur Molke, Kräu­ter­tee und ver­dünnte Säfte mit einem soge­nann­ten „Fat­bur­ner–Effekt“ auf dem Speiseplan.

Wis­sen­schaft­li­che Ein­schät­zung der One-Day-Diät

Die One-Day-Diät stellt — abge­se­hen von den emp­foh­le­nen Fatburner-Getränken — im Ansatz eine ein­fa­che Form des inter­mit­tie­ren­den Fas­tens dar. Bei die­ser Diät­form wird dau­er­haft in einem vor­ge­ge­be­nen Rhyth­mus zwi­schen Tagen mit nor­ma­ler Auf­nahme von Nah­rung und Fas­ten­ta­gen gewech­selt. In Labor­ver­su­chen mit Rat­ten konnte durch einen 24-Stunden-Intervall eine signi­fi­kante Ver­bes­se­rung der Gesund­heit und der Lebens­er­war­tung erzielt wer­den. Ver­gleich­bare Stu­dien mit Men­schen gibt es noch zu wenige. Die bis­he­ri­gen Ergeb­nisse schei­nen aber dar­auf hin­zu­deu­ten, dass die bes­ten gesund­heit­li­chen Effekte erzielt wer­den, wenn auf zwei Tage mit nor­ma­ler Ernäh­rung jeweils ein Fas­ten­tag folgt. Die One-Day-Diät folgt einem 6:1-Intervall, das heißt, dass auf einen Fast­tag immer sechs „nor­male“ Tage fol­gen. Zum effek­ti­ven Abneh­men ist das wohl für die meis­ten Men­schen zu wenig. Das Ergeb­nis hängt mehr von der Ern­häh­rungs­weise an den rest­li­chen Tagen ab, als von dem einen „Schalttag“.

Pro

Die One-Day-Diät ist ein­fach und preis­wert. Der wöchent­li­che Fas­ten­tag för­dert eine bewuss­tere Ernäh­rung auch an den ande­ren Wochen­ta­gen. Posi­tiv ist auch zu bewer­ten, dass Ken­nedy zum Ver­zicht auf Genuss­mit­tel wie Alko­hol, Niko­tin oder Kaf­fee rät und den Abnehm­wil­li­gen emp­fiehlt, viel Sport und Bewe­gung zu machen.

Con­tra

Die Wir­kung der Fatburner-Getränke ist nicht belegt; ebenso dass sich im Orga­nis­mus Stoff­wech­sel­schla­cken abla­gern, die aus­ge­spült wer­den müs­sen. Wer sich all­ge­mein zu unge­sund ernährt, wird dies durch einen wöchent­li­chen Fas­ten­tag nicht aus­glei­chen kön­nen. Die Auto­rin gibt zu wenige Tipps für ein all­ge­mein gesün­de­res Ess­ver­hal­ten. Zu die­sem Schluss kommt auch die Stif­tung Warentest.

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