Sport und Bewegung

Eine der wich­tigs­ten Ursa­chen für Über­ge­wicht ist ein Man­gel an Sport und Bewe­gung. Wenn man lang­fris­tig abneh­men und sein Gewicht hal­ten möchte, führt also daran kein Weg vor­bei. Es muss aber nicht gleich ein Halb­ma­ra­thon sein — es gibt für jedes Alter und für alle per­sön­li­chen Vor­lie­ben eine geeig­nete Sport­art, die meis­tens sogar Spaß macht.

Ernäh­rungs­me­di­zi­ner sind sich einig, dass so gut wie jedes Pro­blem mit Über­ge­wicht seine Ursa­che in einem Man­gel an Sport und kör­per­li­cher Betä­ti­gung hat. Im Umkehr­schluss gilt aber auch: wer sich viel bewegt, ver­brennt mehr Ener­gie und kommt damit einer nega­ti­ven Ener­gie­bi­lanz einen gro­ßen Schritt näher. For­scher gehen davon aus, dass sich etwa ein Drit­tel der Deut­schen nicht aus­rei­chend bewegt. Dies führt im Zusam­men­hang mit einem kon­stan­ten Über­an­ge­bot an kalo­ri­en­rei­cher Nah­rung dazu, dass rund zwei Drit­tel aller Män­ner und 50 Pro­zent aller Frauen hier­zu­lande über­ge­wich­tig sind.

Bewe­gungs­ta­ge­buch

Im drit­ten Schritt unse­res Abnehm­pro­gramms haben wir Ihnen bereits ein Ernäh­rungs­ta­ge­buch emp­foh­len. Sel­bi­ges gilt für ihre täg­li­chen kör­per­li­chen Akti­vi­tä­ten. Wenn Sie über einen gewis­sen Zeit­raum genau auf­schrei­ben, wie es damit aus­sieht, erhal­ten Sie einen zuver­läs­si­gen Über­blick und fin­den dadurch her­aus, was sich ver­bes­sern lässt. Die gute Nach­richt: es zäh­len auch all­täg­li­che Ver­rich­tun­gen wie Haus­ar­beit oder kurze Stre­cken, die Sie zu Fuß bewäl­ti­gen. Ihr Bewe­gungs­ta­ge­buch wird Ihnen bewei­sen, dass Sie sich umso woh­ler füh­len, je akti­ver Sie sind. Eine zusätz­li­che Moti­va­tion ist der wöchent­li­che Fitness-Check. Sie wer­den bereits nach weni­gen Wochen bemer­ken, dass Ihre Kon­di­tion und Ihre Kraft sich ver­bes­sert haben. Der Tail­len­um­fang und das Gewicht wird mess­bar klei­ner. Das Bewe­gungs­ta­ge­buch haben wir für Sie hier zum Down­load bereit­ge­stellt. Sie benö­ti­gen nur ein Blatt pro Woche:

In Ihr Bewe­gungs­ta­ge­buch wird ein­ge­tra­gen, wel­che Akti­vi­tät Sie aus­füh­ren, wie lange sie dau­ert und ob es sich um eine schwere, mit­tel­schwere oder leichte Akti­vi­tät han­delt und wie Sie sich danach füh­len. Schrei­ben Sie auch auf, wie lange Sie sich inner­halb einer Woche ins­ge­samt bewegt haben.

Jede Woche ein­mal soll­ten Sie einen kur­zen „Zwi­schen­stand“ ermit­teln. Schrei­ben Sie auf, wie hoch Ihre Herz­fre­quenz im Ruhe­zu­stand ist, wie groß Ihre Bauch­um­fang ist und wie es mit Ihrer Kraft aus­sieht — gemes­sen an der Anzahl der Knie­beu­gen, die Sie hin­ter­ein­an­der schaffen.

Je bes­ser es um Ihre Fit­ness bestellt ist, desto gerin­ger wird die Fre­quenz Ihres Ruhe­pul­ses. Bei Men­schen, die sich nie sport­lich betä­ti­gen, schlägt das Herz oft bis zu 80 Mal pro Minute. Wün­schens­wert wäre ein Wert unter 70.

Die rich­tige Sport­art finden

Es gilt als unum­strit­ten, dass sich jeder Mensch bewe­gen sollte. Wie oft und auf wel­che Art ist indi­vi­du­ell unter­schied­lich und hat unter ande­rem mit Ihrer per­sön­li­chen Belast­bar­keit zu tun. Sie soll­ten sich weder unter– noch über­for­dern. Wenn Sie keine Lust haben, nach einem anstren­gen­den Arbeits­tag auch noch ins Fit­nes­stu­dio zu gehen, fan­gen Sie am bes­ten in Ihrem All­tag an. Neh­men Sie zum Bei­spiel statt dem Lift die Treppe oder las­sen Sie bei kur­zen Dis­tan­zen das Auto stehen.

Ein akti­ves Leben ist also wich­tig, um das Wunsch­ge­wicht zu hal­ten und zu errei­chen. Doch warum ist das so? Die Kalo­ri­en­menge, die beim Sport ver­brannt wird, macht eigent­lich nicht beson­ders viel aus. Wich­tig ist, dass man sich durch Sport ins­ge­samt viel gesün­der, attrak­ti­ver, fit­ter und akti­ver fühlt. Ein wei­tere Vor­teil liegt darin, dass jemand mit einer grö­ße­ren Mus­kel­masse auch im Ruhe­zu­stand, ja sogar im Schlaf, mehr Ener­gie ver­braucht als eine gleich schwere Per­son mit weni­ger Mus­keln. Auch untä­tige Mus­keln ver­brau­chen eine Menge Ener­gie — und das sogar beim Nichtstun.

Lang­fris­tig soll­ten Sie anstre­ben, durch den Sport wöchent­lich ca. 1000 Kalo­rien mehr zu ver­bren­nen. Zu Beginn wählt man bevor­zugt leichte Trai­nings­ein­hei­ten. Erst spä­ter stei­gert man sich lang­sam. Es hat kei­nen Sinn, sich schon zu Beginn völ­lig aus­zu­powern. Das gilt umso mehr, wenn Sie unter star­kem Über­ge­wicht lei­den oder noch nie in Ihrem Leben Sport gemacht haben. Bei bereits vor­han­de­nen gesund­heit­li­chen Ein­schrän­kun­gen spre­chen Sie bitte zu Ihrer eige­nen Sicher­heit vor­her mit dem Arzt Ihres Ver­trau­ens. Er kann Ihnen auch Tipps geben, wel­che Sport­ar­ten für Sie am geeig­nets­ten sind.

Wei­ter zum sechs­ten Schritt: Die Moti­va­tion erhalten …

Sport

 

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