Weight Watchers

Das wohl bekann­teste Diät­kon­zept wurde von dem US-amerikanischen Unter­neh­men „Weight Wat­chers“ ent­wi­ckelt. Die Firma wurde in den 1960er-Jahren gegrün­det und ist inzwi­schen in etwa 30 Län­dern ver­tre­ten. Allein in Deutsch­land gibt es mehr als 300.000 Mit­glie­der. Das Pro­gramm kom­bi­niert eine kalo­ri­en­re­du­zierte Misch­kost mit einer Grup­pen­the­ra­pie. An Nah­rungs­mit­teln ent­hält sie in ers­ter Linie eiweiß­rei­che, aber fett­arme Nah­rungs­mit­tel wie Geflü­gel Fisch, Milch und Milch­pro­dukte. Dazu kom­men Koh­len­hy­drat­hal­tige Lebens­mit­tel mit vie­len Bal­last­stof­fen: Voll­korn­pro­dukte, Obst, Kar­tof­fel, Roh­kost und Gemüse.

Wie die Diät von Weight Wat­chers funktioniert

Gruppensitzung bei den Weight Watchers
Grup­pen­sit­zung bei den Weight Watchers

Ein wich­ti­ger Bestand­teil der Kon­zepts der Weight-Watchers ist der soge­nannte Points­füh­rer, in dem alle Getränke und Nah­rungs­mit­tel mit einer Punk­te­zahl auf­ge­führt sind. Die diät­wil­li­gen Teil­neh­mer kön­nen tat­säch­lich essen, wor­auf immer sie Lust haben — so lange das täg­li­che Points-Kontingent nicht über­schrit­ten wird. Die­ses wird zu Beginn der Diät vom Grup­pen­lei­ter fest­ge­legt. Im Laufe Diät sinkt mit den ver­lo­re­nen Pfun­den auch die täg­li­che Points-Zahl. Ein Ham­bur­ger zählt zum Bei­spiel fünf Punkte, wäh­rend eine unbe­grenzte Menge an Kar­tof­feln mit zwei Punk­ten gewer­tet wird und die meis­ten Früchte und Gemü­se­sor­ten unbe­grenzt geges­sen wer­den können.

Pro

Das Pro­gramm der Weight Wat­chers ist sehr fle­xi­bel. Zum Bei­spiel kön­nen jeden Tag bis zu vier bzw. pro Woche bis zu zwölf Punkte ange­spart wer­den, um sie etwa auf einer Party oder einem and­ren Anlass zu ver­brau­chen. Fitt­ness und Sport wer­den außer­dem als Bonus­punkte gut­ge­schrie­ben. Exzes­si­ver Sport ist dabei gar nicht erfor­der­lich — auch ein 15-minütiger Spa­zier­gang oder eine wenig Gar­ten­ar­beit rei­chen schon aus. So kön­nen auch Men­schen mit wenig Dis­zi­plin durch­hal­ten. Zusätz­li­che Moti­va­tion bekommt man durch die wöchent­li­chen Grup­pen­sit­zun­gen. Die Teil­neh­mer kön­nen indi­vi­du­ell eine für ihre Bedürf­nisse maß­ge­schnei­derte Ernäh­rungs­weise erler­nen und dadurch ihr Wunsch­ge­wicht auch lang­fris­tig halten.

Wer keine Grup­pen­sit­zun­gen mag, kann sich auch online unter­stüt­zen lassen.

Con­tra

Die hohe Fle­xi­bi­li­tät des Weight-Watchers-Konzepts ist gleich­zei­tig auch ihr größ­ter Nach­teil. Da jeder Teil­neh­men selbst ent­schei­det, für wel­che Lebens­mit­tel er seine Punkte „aus­gibt“, ist keine aus­rei­chende Ver­sor­gung mit Vit­ami­nen, Mine­ra­lien, Spu­ren­ele­men­ten und Nähr­stof­fen gewährleistet.

Die Mit­glieds­ge­bühr beläuft sich auf 15 Euro. Die Grup­pen­tref­fen wöchent­li­chen Grup­pen­tref­fen schla­gen sich zusätz­lich mit 9,95 Euro pro Sit­zung zu Buche. Die Mit­glied­schaft endet, wenn man den Grup­pen­tref­fen fern bleibt.

Bewer­tung

Die Diät der Weight Wat­chers wird in vie­len Tests posi­tiv bewer­tet. Auch die Stif­tung Waren­test kam in Ihrem Test 2005 zu dem Schluss, dass sich das Mit­ma­chen lohnt.

Wei­tere Informationen

 

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